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Messaging mit Forefront Microsoft Forefront Security for Exchange Server ist Teil der Microsoft Forefront-Familie von Sicherheitsprodukten.
Dieses Produkt war - und ist noch immer - als Antigen for Exchange bekannt. Es
umfasst mehrere Scanmodule, die sich leicht integrieren lassen. Mit
Sicherheitsfunktionen auf mehreren Ebenen sorgt es für den umfassenden Schutz
von Exchange-Messagingservern, optimiert die Serverleistung und vereinfacht die
Sicherheitsverwaltung. Auch heute noch sind durch E-Mail verbreitete
Virenangriffe die kostspieligste Bedrohung für die Unternehmen, da durch
Angriffe oft erhebliche Zeit- und Produktivitätsverluste entstehen. Viren,
Würmer, Spam und andere Schadsoftware können die Kommunikation lahmlegen, die
Serverressourcen überfordern, Systeme zum Absturz und produktive Arbeit zum
Stillstand bringen. Im Jahre 2006 verwendeten etwa 97 Prozent aller Unternehmen
Antivirensoftware. Dennoch fielen 65 Prozent dieser Unternehmen Virenattacken zum Opfer*. (*CSI/FBI-Umfrage 2006) Forefront
Security für Exchange Server 2007: Diese Lösung spricht das neue Exchange 2007
Mail-System an. Sowohl der Mailserver als auch Forefront für Exchange sind
64-Bit Anwendungen. Ferner kann diese Forefront-Version ausschließlich mit der genannten
Exchange Version arbeiten. Auch wird diese Antiviren-Lösung in 11 verschiedenen
Sprachen angeboten – darunter natürlich auch deutsch. Antigen 9 for
Exchange:
Diese serverbasierende Lösung in der Version 9.0 arbeitet mit den Exchange
Servern der Versionen 2000 und 2003 zusammen. Das Programm verrichtet als
32-Bit-Anwendung seinen Dienst. Dieses Programm liegt ausschließlich in
englischer Sprache vor. Aber nicht nur Antiviren-Funktionalitäten
sind die Stärken von Forefront und Antigen. Es gibt eine Vielzahl von Features,
um eine mögliche Unternehmens-Policy durchzusetzen. Geht es beispielsweise
darum, dass bestimmte Dateiarten (.exe, .com, .scr etc.) auf keinen Fall in das
interne Netzwerk gelangen dürfen, oder eine Beschränkung der Größe eines
Dateianhangs geblockt werden soll – das und noch viel mehr ist im Bereich „File-Filtering“
möglich! Und zwar bei allen serverbasierenden Forefront Produkten. Damit Exchange oder SharePoint Server unter
Forefront weiterhin performant bleiben, hat Microsoft den Einsatz der 8
Antiviren Scan-Engines reglementiert. Es können 5 Engines aus den vorhandenen 8
AV-Scannern ausgewählt werden, die pro Scanjob aktiv sein können. Da Exchange
2007 in verschiedenen Rollen arbeitet, vom Edge-Server über die Hub-Role bis
hin zum Mailbox-Server, gibt es auch bei Forefront angepasste Jobs.
Beispielsweise den Transport Scanjob.
Hierbei kommt auch ein neues Feature zum Einsatz, dass es erst in dieser neuen
Version gibt: Trusted Scanning. Sobald eine Email einmal gescannt wurde, muss
sie bis auf weiteres nicht nochmals gescannt werden. Diverse Regularien und
eine sogenannte „Header-Firewall“ bieten einen weiteren sicheren Schutz. Erst
bei Vorhandensein neuer Antivirus-Signaturen und einem Aufruf der Email durch
den Benutzer wird die Message neu gescannt. Hinter diesen technischen Vorgängen
stehen sehr komplexe Abläufe, die bei einer detaillierten Erklärung den Rahmen
dieser Darstellung sprengen würden. Als weitere Scanjobs finden Realtime und manuelle
Überprüfungen ihren Einsatz im Forefront System. Für Messaging-Umgebungen, bei denen kein
Exchange-Mailserver installiert ist, ist Antigen
9 for SMTP einsetzbar. Bei dieser Version handelt es sich um ein mit der
Antigen 9 for Exchange vergleichbare Lösung, allerdings auf das Scannen des
SMTP-Datenstroms auf Port 25 spezialisiert. Der Vorteil des Einsatzes von
Antigen 9 for SMTP liegt auf der Hand: Geschützt durch bis zu acht Antiviren
Scan-Engines mit optionalem Antispam-System „Antigen Spam Manager“ können auch
Nicht-Exchange Mailserver, etwa unter Linux, Unix oder auch Lotus Domino, vor
den Gefahren durch virulente Emails, verseuchten Dateianhängen und anderer
Schadsoftware sicher sein. Sicherheit
für Clients Seit Juli 2007 ist die erste Version der Forefront Client Security (FCS) offiziell
verfügbar. Dieses neue Mitglied der Forefront-Produktfamilie basiert auf zwei
schon relativ bekannten Komponenten: Für den Bereich Antivirus steht die
Microsoft Antivirus Engine (MSAV), für das Gebiet Antispyware agiert
„Defender“. Beide Module zusammen ergeben FCS, aber es ist doch noch etwas
mehr. Zu diesem System zählt außerdem das Managementsystem, um die Clients (PCs
UND Server) unternehmensweit zu verwalten. Hierbei gibt es dich Möglichkeit, FCS in
eine mit MOM- und SQL-Server ausgestattete IT-Infrastruktur zu integrieren und
die genannten Server für Reporting und Monitoring mit zu nutzen. Sollte jedoch
keiner der genannten Server im Unternehmen seinen Dienst verrichten, so kommt
FCS mit speziell angepassten MOM- und SQL-Servervarianten. Diese auf FCS
spezialisierten Systeme arbeiten dann autark in der PCS-Umgebung – und können
für andere MOM oder SQL Aufgaben nicht benutzt werden. Eine Besonderheit des
FCS-/MOM-Managementservers ist, dass bestimmte Ereignisse an einen zentral
arbeitenden MOM-Server weitergeleitet werden können. Microsoft®
Forefront Security Multiple-AV-Engine Schutz vor Viren-Bedrohungen
in den Bereichen Messaging und
Collaboration Microsoft
Forefront Security umfasst mehrere Scanmodule führender Sicherheitshersteller,
die zum Schutz der Exchange Server Messaging- und SharePoint Collaboration-Umgebungen
von Unternehmenskunden vor Viren, Würmern und Spam in eine einzige Lösung
integriert sind.
Microsoft Forefront Security for SharePoint Server
(MOSS) ist Teil der Microsoft Forefront-Familie von
Sicherheitsprodukten. Es ist nach dem gleichen Prinzip wie das Forefront System
für Exchange designed, jedoch auf die speziellen Funktionalitäten des
SharePoint-Systems ausgerichtet. Neben den oben genannten Antiviren-Engines können
Dateien auch nach deren Content gescannt werden. Auf diese Weise lassen sich
Policies im Unternehmen einfach und effektiv durchsetzen. Das alles erledigt
der „Manual Scan“, ein vom Administrator initiierter Scan, der auch
zeitgesteuert ausführbar ist. Daneben
gibt es natürlich noch den „Realtime Scan“, der für alle ein- und ausgehenden
Dateitransfers zuständig ist. Dieser ist automatisch mit der Suche nach Viren,
Dateifilterung und scannen von Dateiinhalten kombiniert. Die Größe
einer transferierbaren Datei, ganz gleich welcher Art, kann unter Antigen for
Sharepoint 50 MByte betragen (Tests bis 150 MByte waren ebenso erfolgreich!),
bei Forefront Security Server für SharePoint (MOSS) liegt die Obergrenze für
Dateitransfers bei: 2 GByte – und bedeutet „Large File Support“. Dieser Wert
lässt selbst extrem große virtuelle Arbeitsgruppen zu, etwa im Bereich einer
weltweit agierenden Entwicklungsabteilung aus dem Bereich Automotive.
Selbstverständlich wird eine Datei dieser Größe nicht auf einmal gescannt,
sondern in Stücke aufgeteilt, den so genannten „Chunks“. Systemanforderungen Computer: auf der 86x- oder x64-Architektur basierendes PC-Betriebssystem: Microsoft Windows Server® 2003, Arbeitsspeicher: 512 MB RAM (1 GB empfohlen), Festplatte: 300 MB Festplattenspeicher.
Server: Microsoft Exchange Server 2007, Sonstiges: Forefront Security for Exchange Server unterstützt die Ausführung von Exchange Server auf Servern mit Microsoft Cluster Server.
Office SharePoint Server 2007 oder Microsoft Windows SharePoint Services, Version 3.
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